Kastenform mit Mehlpinsel

Welche Kastenform eignet sich zum Brot backen für Anfänger?

„Freude ist der Geruch von frisch gebackenem, glutenfreiem Brot!“

In welcher Form kannst du deinen ersten Backversuch starten?

Die Kastenform ist für deinen Backstart die perfekte Form.

Die Wahrscheinlichkeit ist recht groß, dass du eine Kastenform im Haus hast. 
Zu deinem Einzug oder als Geschenk von deiner Oma, hast du bestimmt eine bekommen. Denn irgendwann kann man sie gebrauchen.

JA, genau jetzt.

Wenn du keine findest, dann kaufe dir für deinen Start eine

26er
oder
30er

Kastenform. Diese kann aus verschiedenen Materialien bestehen.

Welche Materialien gibt es?


Hier findest du die verschiedenen Materialien. Ich habe sie nach meiner Erfahrung bewertet. Ich zähle also nur die Sorten auf, die wir auch benutzt haben beim Brot backen:

Kastenform aus Weißblech:

+ preisgünstig
– müssen immer gründlich eingefettet werden
– zerkratzen schnell
– Blech reflektiert die Wärme, dadurch wird das Brot oben sehr schnell braun
In dieser Form haben wir unsere ersten Versuche gestartet. Hat der Kasten viele Kratzer und wurde nicht gut eingefettet, bleibt das Brot kleben. Außerdem solltest du schauen, ob deine Form für die Spülmaschine geeignet ist. Für den Anfänger eine gute Form, aber nicht für den Dauereinsatz!

Backformen aus Silikon

+ preisgünstig
+ nach dem Einfetten, lassen sich die Brote sehr leicht lösen
– sehr instabil bei großen Formen
– Billigprodukte riechen chemisch, das schmeckt man auch im Brot
An guten Silikonformen ist nichts auszusetzen. Sie lassen sich leicht reinigen und sind in der Handhabung sehr bequem. Trotzdem bin ich nie Fan von Silikonformen geworden. Das Brot wurde wegen der instabilen Form oft zu flach.

Kastenform aus Schwarzblech:

+ preisgünstig
+ Antihaftbeschichtung, einfaches Einfetten ausreichend
+ Beschichtung leitet die Wärme besser
– zerkratzen super schnell
– nicht Spülmaschinen geeignet
Wir backen unser Brot sehr gerne im Schwarzblech mit Antihaftbeschichtung. Aber Achtung diese Form ist wirklich sehr, sehr empfindlich. Sobald du mit einem Messer oder ähnliches das Brot herausholen willst, zerkratzt du die Form. Dann bleibt jedes weitere Backprodukt in der Form kleben. Außerdem sind sie nicht Spülmaschinen geeignet. Ich finde aber, dass das Backergebnis hier sehr gut ist.

Kastenform mit Mehlpinsel

Kastenform gegossen aus einem Stück Metall:

Wir haben von einer Bäckerei, die geschlossen wurde, eine große Metallform bekommen. Hör dich einfach mal um. Die Form muss ebenfalls gut eingefettet werden, aber der Wärmetransport bei der Form ist super. Die Bäcker wissen, was sie brauchen. Außerdem sind diese Formen überdurchschnittlich lang. Dadurch kannst du die Hälfte des Brotes direkt Einfrieren als Reserve. ABER ACHTUNG: Ist die Form sehr zerkratzt und es befinden sich alte Reste darin, kann sie dein Brot mit Gluten kontaminieren!!!

Welche Vorteile hat eine Kastenform zum Brot backen?

Deine Teigmischung darf flüssiger sein bei einer Kastenform. Das Brot kann ja nicht zerlaufen. Dadurch wird das glutenfreie Brot saftig. Außerdem wird die Wärme gleichmäßig verteilt und dein Brot wird einheitlich gebacken.
Mit der wachsenden Erfahrung weißt du welche Utensilien und Zutaten du für deine Kastenform benötigst. Das ändert sich nicht und gibt dir die Sicherheit, dass dein glutenfreies Brot immer gelingen wird.
Außerdem eignet sich ein Kastenbrot hervorragend für den Toaster, für den Tiefkühler und Toastbags.

Ich hoffe diese Zusammenfassung hilft dir etwas weiter.

Deine Nora

PS: Welche Brotbackform nutzt du? Ich würde mich über einen Kommentar von dir freuen!
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