Nora mit Pusteblume

Glutenfreier Alltag ist nicht Pusteblume! Meine Wunderformel!

Damit wirst du nicht rechnen. Es klingt so simpel und trotzdem steckt dahinter ein wenig Arbeit.
Die Formel um deine glutenfreie Ernährung und deinen Alltag unkomplizierter zu gestalten lautet:

ROUTINE + RITUALE

Mit R+R wirst du schnell einen stressfreien Alltag haben. Du musst dich nur darauf einlassen, deine Woche etwas mehr zu planen und dann wird ab einem bestimmten Punkt alles von selbst laufen.

Glaube mir: Du wirst es lieben, wenn dein Plan aufgeht!

Zeit ist eines der wichtigsten Faktoren in unserem Leben. Auch, wenn das alles sehr zeitaufwendig klingt, wirst du am Ende viel Zeit sparen, weil du dir deinen eigenen Plan zurecht gebastelt hast.

Ralf und ich haben beide eine mindestens 40h Woche. Wir sind frühestens 18 Uhr zu hause. Mit Hilfe unseres Plans schaffen wir es Zeit für eigene Dinge zu haben. Besonders, wenn du eine eigene Familie hast, wirst du wissen was ich meine, wenn es um das richtige Zeitmanagement geht.

Deine Routine ist alles

Versuche dir bewusst zu werden, was du am Essen liebst!
Was du gerne isst!

Ich weiß, dass das Experimentieren am Anfang noch sehr spannend klingt, aber glaube mir, wenn du erstmal genug davon hast, wünschst du dir die Bolognese Nudeln von deiner Mutter, den Linseneintopf von deiner Oma und das klebrige Weißbrot aus dem Supermarkt zurück.

Vielleicht magst du experimentieren auch garnicht!? Das musst du auch nicht!

Routine wird dir Sicherheit geben. Beginne Dir diese Fragen zu beantworten (am besten du tust das schriftlich):

  • Was esse ich wirklich gerne? Schreib hier alles auf was Dir einfällt (z.B. Rucola, Kartoffeln, Nudeln)
  • Welche Gerichte mag ich?
  • Welche Gerichte sind schnell zubereitet?
  • Wie viel Brot esse ich in der Woche? Wann esse ich Brot?
  • Was esse ich auf der Arbeit?
  • Welche Voraussetzungen habe ich um Essen auf der Arbeit warm zu machen?
  • Wie sieht mein Ablauf am Tag aus? Wann gibt es Frühstück? Esse ich drei Mahlzeiten am Tag?
  • Wann gehe ich einkaufen?
  • Wann koche ich? Möchte ich überhaupt kochen?

Besonders Punkt 1 – 3 wird dir immer wieder helfen. Man steht so oft im Supermarkt oder vor dem Kühlschrank und weiß nicht, was man kochen könnte. Wenn du eine Liste hast, was Dir eigentlich alles gefällt musst du nicht viel Zeit investieren.

Nora beim Abendessen vorbereiten

Die 5-Gerichte-Regel

Du solltest dir eine Liste von 5 sehr einfachen Gerichten aufschreiben die du gerne isst. Finde passende Rezepte im Internet, frag in deiner Familie und schau auf meinem Blog. Diese 5 Gerichte hast du immer in der Hinterhand. Wenn du also keine Lust hast dir etwas zu überlegen, greifst du auf die 5 Gerichte zurück. Es ist toll, wenn sich etwas wiederholt und es einfach nur gut schmeckt. Die Zubereitung wird dir schnell im Schlaf gelingen.

 

Meine 5 Gerichte lauten:
Pasta mit Tomatensoße
Rote Linsensuppe
Curry-Nudelsuppe
Risotto mit Wirsingkohl
Salat mit Käse oder Fisch (Rezept folgt)

Außerdem kannst du jedes Gericht immer etwas abwandeln und so können aus 5 Gerichte, 20 verschiedene Variationen werden. Du wirst merken wie schnell das geht.

Die Planung hilft beim Start

Jetzt musst du dir überlegen, wie deine Woche aussehen könnte.

So machen wir es zu Hause:

Glutenfreies Frühstück

  • Jeden Abend bereiten wir unser Frühstück vor.
  • Wir backen zwei- bis dreimal in der Woche Brot.
  • Ich koche abends für das Mittagessen am nächsten Tag.
  • Wir frieren Brot und Reste für kochfaule Tage ein.
  • Wir gehen einmal die Woche einkaufen und überlegen, was wir die Woche essen wollen. Oft teilen wir die Woche auch ein. Man möchte ja nicht immer alles so genau einplanen.

Wenn du dir die Fragen beantwortest und dir einen kleinen Plan zurecht gelegt hast,  bist du schon ein gutes Stück weiter. Die Liste und den Plan hängst du dir einfach an den Kühlschrank. Du wirst sehen, es wird dir helfen.

Rituale sind köstlich

Wenn ich meine Freundin beobachte, wie sie eine Banane isst, könnte ich immer laut loslachen. Sie rutscht mit ihren oberen Schneidezähnen über die Banane und trägt sie Schicht für Schicht ab. Es sieht einfach zu witzig aus. Wegen ihrer kleinen Lücke bleibt eine Kufe in der Mitte der Banane. Sie liebt das. Es ist ihr Bananen-Ritual.

Wenn mein Kollege im Winter sein Mittag isst, gibt es zum Nachtisch immer eine Orange. Dann schneidet er sie sehr bewusst auf und genießt sie, bevor er sich wieder an den Schreibtisch setzt. Es ist sein Orangen-Ritual.

Jeder hat Rituale. Jetzt geht es darum, dass du dir bei deiner glutenfreien Ernährung neue Rituale zulegst. Finde Momente die dir gefallen und mache diese zur Gewohnheit. Sie werden zu deinem Ritual und geben dir Sicherheit. Ein Ritual löst Freude bei uns aus und lässt uns das Essen als viel köstlicher empfinden.

Bei uns gibt es den MittWok. Hier kochen wir jeden Mittwoch zu zweit glutenfreie Gerichte im Wok. So wird der Mittwoch zu etwas besonderen und das Kochen macht gemeinsam viel mehr Spaß!

Halte dich an diese kleinen Steps und der glutenfreie Start wird für dich viel einfacher.
Viel Spaß und lass es dir schmecken!
Deine Nora

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Welches wundervolle Ritual hast du? Schreib mir unten!

 

 

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