glutenfreie Baguettes

Glutenfreie Baguettes – die Rustikalen!

Du möchtest ein leckeres, glutenfreies Baguette essen? Dann mach es selbst!

Das ist garnicht so schwer und mit einigen von unseren Tricks bekommst du das ganz schnell und einfach hin. Ralf hat zudem noch Tipps, wie du die Baguettes am besten knetest. (Wer ist Ralf? Hier kommst du zu unserer Geschichte.)

Auch wenn du das Gefühl hast, es sind viele Zutaten, kann ich dir nur empfehlen diese Zutaten immer im Haus zu haben. Das vereinfacht deinen Backprozess sehr und du brauchst sie auch für ein Kastenbrot und Gärkorb-Brot.

Das Besondere: AYRAN – er gibt dem Baguette den rustikalen Geschmack. Solltest du keine Laktose vertragen, kannst den Ayran mit Wasser ersetzen. Es schmeckt trotzdem noch gut, nur etwas anders.

glutenfreie Baguettes

Glutenfreie Baguettes:

Bei dem Rezept benötigst du eine Küchenmaschine oder Handkneter!

Menge: 4 mittelgroße Baguettes
Aufwand: 20 min Vorbereitung + 40 min Gehzeit + 45 min Backzeit (mittlere Schiene)

Zutaten

  • 250g Glutenfreie, helle Brotbackmischung (zum Beispiel Hammermühle)
  • 80g Kartoffelstärke oder Tapiokastärke  (aus dem Asialaden oder im Shop von Unverträglich)
  • 20g Vollkornreismehl
  • 100g Buchweizenmehl
  • 0,5 Teelöffel Xanthan
  • 1,5 Packungen Trockenhefe
  • 1 gestrichener Esslöffel Salz
  • 2 Esslöffel Flohsamenschalen
  • 250g Ayran (natur)
  • 1 geriebener Apfel
  • 1 Esslöffel Zuckerrübensirup
  • 4 Esslöffel Rapsöl oder Sonnenblumöl
  • 2 Esslöffel Apfelessig
  • 200ml heißes Wasser aus dem Wasserhahn

Ausrüstung: Küchenmaschine oder Handkneter, große Schüssel, Teigschaber, optional Baguetteblech

glutenfreie Baguettesglutenfreie Baguettes

Wie werden die Baguettes gemacht?

Anleitung

  1. Bevor du beginnst, suchst du dir alle Zutaten und deine Ausrüstung zusammen und stellst sie vor dich hin. Jetzt kann es losgehen!
  2. Zuerst das heiße Wasser mit dem Ayran in einer kleinen Schüssel vermischen (sollte danach lauwarm sein) und die Flohsamenschalen gründlich unterrühren. Daraus wird eine Art Gel.
  3. Danach die trockenen Zutaten in eine Rührschüssel geben und ordentlich umrühren.
  4. Jetzt kannst du das Flohsamenschalen-Gel, einen geschälten Apfel, vier Esslöffel Öl, einen Esslöffel Zuckerrübensirup und zwei Esslöffel Apfelessig dazugeben (bitte die Reihenfolge einhalten).
  5. Danach erst einmal auf niedrigster Stufe kneten. Wenn sich das Mehl mit der Flüssigkeit locker verbunden hat, kannst du die Geschwindigkeit erhöhen und den Teig solange kneten bis er an der Rührschüssel zu kleben beginnt.
  6. Die Rührschüssel abdecken und an einen warmen, geschützten Ort für 45 Minuten gehen lassen.
  7. Nachdem sich der Teig merklich vergrößert hat, kannst du den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen (wir nehmen immer reines Reismehl aus dem Asialaden).
  8. Mit einer Teigkarte oder Messer den Teig in vier gleichgroße Stücke teilen.
  9. Den Teig in Mehl wälzen und solange in den Händen zu einer Kugel formen bis er an den Händen zu kleben beginnt.
  10. Nun kannst du auf der bemehlten Arbeitsfläche die Baguettes formen. Dazu einfach den Teig zu einer großen „Wurst“ rollen und dann die Enden leicht eindrehen, damit sie diese typische geriffelte Struktur bekommen.
  11. Jetzt können die Baguettes bei 220 Grad Ober- und Unterhitze für 45 Minuten in den Ofen. Benutze dafür dein Backofenrost mit Backpapier in der mittleren Schiene oder anstelle des Backpapiers ein Baguetteblech. 
 
 Benutze für die Flüssigkeiten nur einen Löffel. Wenn du zuerst das Öl auf den Löffel machst, gleiten alle weiteren Zutaten, wie der Sirup, einfach so vom Löffel. Es bleiben keine Reste kleben. Und du kannst dir sicher sein, dass die richtige Menge im Teig landet. 

 Das Baguette eignet sich perfekt für süße und herzhafte Esser. Probiere hier einen Aufstrich von mir aus!   

glutenfreie Baguettes

Viel Spaß beim Backen! Und denk immer daran: Backen ist reine Übungssache, wenn das Baguette noch nicht ganz perfekt beim ersten Mal ist, hat das nichts zu heißen. Du musst es nur nochmal probieren. 

Hier findest du eine Übersicht aller wichtigen Utensilien die du für deinen allgemeinen, glutenfreien Backstart in der Küche benötigst.

Deine Nora

PS: Hast du noch Fragen? Wie sind deine Baguettes geworden? Ich freue mich unten über einen Kommentar von dir!
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7 Kommentare

  1. Dorothee von Daak

    Hallo Nora, eine Frage zu dem Baguette. Kommen die Buguettes in den kalten oder in den vorgeheißten Ofen? Das Körnerbrot habe ich schon gebacken. Es ist super geworden und sehr lecker. Danke für die Rezepte. Und noch eine Frage. Habt ihr auch schon mal mit Teff – , Soja odwr andere Mehle gebacken ohne Fertigmehle. Liebe Grüße Dorothee

    • Hallo Dorothee, die Baguettes kommen in den vorgeheizten Ofen. Unsere Rezepte basieren alle auf Fertigmehle. Wir sind noch am probieren komplett ohne Fertigmehl zu backen. Aber wir mischen immer andere Mehle dazu, sowie: Teff- Hanf-, Reis-, Buchweizen etc. Liebe Grüße zurück

      • Dorothee von Daak

        Liebe Nora .Danke für deine Antwort. Ich habe schon ein paar Mal versucht ohne Mehlmischungen zu backen. Hat bis jetzt noch nicht geklappt. Werde demnächst mal deinen Käsekuchen versuchen.
        Liebe Grüße Dorothee

  2. Liebe Nora!
    Meine Tochter hat Zöliakie, und darum backe ich sehr viel, aber so ein tolles Backergebnis hatte ich noch nie. Vielen Dank für dieses lecker Rezept.

  3. Liebe Nora!
    Habe mich mehr oder weniger zufällig auf deine Seite „verirrt“! Backe schon längere Zeit Brot,Brötchen Kuchen usw. glutenfrei für meine Frau Eva und mich. Habe erst einmal nur ein wenig gelesen bzw. studiert und bin begeistert, neugierig und motiviert. Paar Dinge muss ich mir noch besorgen, die ich sonst nicht benötigt hatte und dann geht es los!! Warum verwendest du des Öfteren geriebene Äpfel? Mein erster Versuch werden bestimmt diese Baguette sein…kann es kaum erwarten!
    LG Manfred

    • Lieber Manfred, es ist einfach nur wundervoll, dass du für deine Frau glutenfrei bäckst. Ich freue mich, dass ich dich noch mehr motivieren konnte. Bei Fragen kannst du mich einfach anschreiben. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Brot viel saftiger wird, wenn man einen Apfel ohne Schale in den Teig reibt! Der darf bei uns nicht mehr fehlen. Aber auch die Flohsamenschalen sind ein sehr wichtiger Bestandteil geworden. Liebe Grüße Nora

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