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6 Blogger geben ganz persönliche Tipps aus dem glutenfreien Alltag

„Mist schon wieder kein Brot im Haus, heute ist Sonntag und zum Bäcker kann ich nicht…“, kennst du das?
Organisation und Planung ist eines der schwierigsten Herausforderungen bei der glutenfreien Umstellung. Zumindest kommt es einen am Anfang so vor. In diesem Beitrag lassen Blogger in ihre Vorratsschränke schauen und erklären dir wie sie sich im Alltag organisieren.
Vielen Dank, dass ihr mir diese Fragen beantwortet habt:

Wie planst du deine glutenfreie Woche?
Bereitest du dein Essen vorab vor?

Fabienne von FREIKNUSPERN  

Roundup_FabienneFreiknuspern_begluno„Von einem richtigen Plan kann man an dieser Stelle bei mir nicht sprechen. Ich mache mir meist grundlegende Gedanken, was ich in der kommenden Woche kochen und essen möchte. Außerdem schaue ich regelmäßig wie viel glutenfreies Brot ich noch eingefroren oder im Vorratsschrank liegen habe. So verfahre ich auch mit Keksen, Kuchen oder Ähnlichem. Wenn ich merke, dass sich ein Vorrat dem Ende zuneigt, backe ich Nachschub oder kaufe die entsprechenden Lebensmittel ein! Für den Mittagslunch bereite ich mir gerne vorab etwas vor, abends koche ich jedoch frisch. Was ich dafür brauche, kaufe ich während dem Wocheneinkauf oder spontan ein (sollte ich mal wieder die eine oder andere Zutat vergessen haben).
Mir ist stets nur wichtig, dass ich immer genügend glutenfreie „Grundnahrungsmittel“ griffbereit habe.

Silvan von GLUTENFREIEWELT

Roundup_SilvanGlutenfreiewelt_begluno„Bei mir ist die Planung sehr unterschiedlich. Wenn ich gerade keine neuen Rezepte für meinem Blog ausprobiere und nicht in der ganzen Welt unterwegs bin, plane ich meine Woche eher sparsam. Da ich Zuhause einen guten Vorrat an glutenfreien Produkten habe (Reis, Kartoffel, Quinoa, Buchweizen und auch ein paar Packungen glutenfreie Nudeln) und meistens mit Lebensmittel die von Natur aus glutenfrei sind koche, lasse ich mich gerne im Supermarkt überraschen. Fleisch gibt es meistens das was gerade Aktion ist. Beim Gemüse und den Früchte kaufe ich meistens dasselbe und kombiniere es mit allem was ich noch im Kühlschrank finden kann. Da ist also nicht ganz so viel Struktur dabei. Wenn ich mir jedoch neue Rezepte ausdenke schreibe ich mir immer einen ausführlichen Einkaufszettel.
Wenn ich dann am kochen bin, wird meistens etwas mehr gekocht, das ich für die nächsten Tage noch was übrig habe und mit neuen Lebensmittel kombinieren kann. So spart man extrem viel Zeit in der Küche. Oft esse ich auch das Essen vom Abend am folgenden Mittag, gerade wenn man bei der Arbeit ist bietet sich das super an!“

Esther von GLULESS KITCHEN

Beitragsbild_Esther Glulesskitchen_begluno„Ich plane meine Woche bzw. einige Tage eigentlich nur, wenn ich Besuch bekomme oder zu einem Frühstück oder Essen einlade.
Allerdings habe ich einige Dinge immer im Schrank und kann -bei spontanem Besuch- was Schnelles daraus zubereiten.
Das sind z.B.: Rote Linsen, Quinoa, unterschiedliche Mehle, Eier, viel frisches Gemüse und Obst, Sesam, Milch (von der Kuh und pflanzliche Alternativen), Quark, Käse, Brotbackmischungen, Kresse, Sprossen und Nüsse.
Ich bereite Essen nur vor, wenn ich auf Reisen gehe und mehrere Stunden im Zug oder Auto unterwegs bin, denn auf Raststätten bleiben meist nur sehr ungesunde Alternativen. Und natürlich auch, wenn Gäste kommen.

Ansonsten bin ich ziemlich schnell im Kochen bzw. Zubereiten und mache deshalb am liebsten alles frisch. Allerdings liebe ich schnippeln, abschmecken und anrichten, das ist für mich pure Entspannung. Und da ich von Zuhause aus arbeite, kann ich diese Entspannungspausen natürlich super in meinen Arbeitsalltag integrieren. Und manchmal koche ich auch so viel, dass ich was einfrieren kann. Auch eine Art Vorbereitung…für die wenigen Tage, an denen ich keine Kochlust habe. 😉 „

Kerstin von LANDHERZEN

RoundUp_KerstinLandliebe_begluno„Ich plane meine glutenfreie Woche gar nicht vor, aber ich achte natürlich darauf, dass bestimmte glutenfreie Produkte wie Müsli, Haferflocken, Brot/Brötchen, Nudeln, Mehl, Kekse, Brezeln immer vorrätig sind. Morgens frühstücke ich Müsli oder Haferbrei, mittags gehe ich in die Kantine. Ich hab‘ das Glück, dass alle Gerichte gekennzeichnet sind und ich die Köche auch immer fragen darf bzw. mir auch nach Bedarf ein extra glutenfreies Gericht zusammen gestellt wird. Abends entscheiden mein Mann und ich spontan, auf was wir Lust haben und kochen oder machen auch nur Brotzeit. Am Wochenende nehme ich mir Zeit für Kuchen backen und auch für aufwendigere Gerichte und neue Rezepte.

Yvonne von GLUTENFREI FROLLEIN

RoundUp_YvonneGlutenfreofrollein_begluno„Meine glutenfreie Woche ist meistens kulinarisch nicht komplett durchgeplant. Wir kochen unter der Woche auch nicht jeden Abend bzw. wenn, dann häufig etwas Schnelles wie Pasta, Salat, Quinoa o.ä. Dabei mache ich dann meist eine Portion mehr, damit ich es am nächsten Tag als Lunch mit zur Arbeit nehmen kann. Fürs Wochenende planen mein Mann und ich immer jeweils ein Hauptgericht pro Tag. Auch hier kochen wir häufig eine größere Menge, so dass ich davon etwas zur Arbeit mitnehmen kann oder etwas einfrieren kann.
Wo ich immer einen Blick drauf habe, ist, dass etwas fürs glutenfreie Frühstück da ist: Obst, Joghurt, glutenfreies Müsli bzw. verschiedene Saaten und Nüsse sowie etwas glutenfreies Brot (ggf. auch eingefroren).
Generell haben wir immer Vorräte da, um auch spontan etwas Glutenfreies zu Kochen. Immer im Schrank sind glutenfreie Pasta, Zutaten für glutenfreie Pizza oder häufig auch Salat mit Pommes oder Kartoffeln.“

Nora von LEBEN MIT OHNE

RoundUp_NoraLebenmitohne_begluno„Ich möchte meine Woche im Voraus planen, weil ich mich nicht nur histaminarm ernähre, sondern mich an meinem Stoffwechselplan halte, um meiner Schilddrüse ihre Arbeit so einfach wie möglich zu machen und gleichzeitig die Antikörper unten zu halten. 
Ich gehe 2-3 Mal die Woche einkaufen und lade meinen Kühlschrank bzw. Kühlfach mit gutem Eiweiß voll: Fleisch, Fisch, Eier, Joghurt und Austernpilze sowie Linsen und Quinoa auf Vorrat. Gemüse bekommen wir einmal in der Woche mit unserer Gemüsekiste geliefert, das reicht uns zu dritt meistens für die ganze Woche. Meine Mahlzeiten bestehen immer aus Gemüse plus einer Portion Eiweiß sowie einer sehr kleinen Portion Kohlenhydraten, gerne Quinoa, Reis oder einer Scheibe Sauerteigbrot. Ich plane selten jede einzelne Mahlzeit, sondern habe diesen Plan im Kopf, wie ich meine Mahlzeiten aufbaue und sorge dafür, dass in meinem Kühlschrank immer etwas zu finden ist, woraus ich mir eine ausgewogene Mahlzeit machen kann. Morgens esse ich am liebsten Haferflocken als Porridge mit (Schafs)Joghurt und dazu eine Portion Obst.
Ich habe den Vorteil, dass ich Mittags meine eigene Küche zur Verfügung habe, weil ich von zu Hause aus arbeite.
Zu meiner Angestelltenzeit habe ich gerne Essen mitgenommen, entweder Salat und das Dressing extra oder Scheiben von Brot mit Gemüsesticks und Ziegenfrischkäse, den ich dort in den Kühlschrank stellen konnte. Manchmal habe ich auch morgens gekocht, um mir einen Eintopf oder Suppe im Glas mitzunehmen, welches ich dann sehr langsam und vorsichtig warm gemacht habe. Leider bildet sich histamin in Nahrungsmitteln, die bereits gekocht sind und dann aufbewahrt werden – doch, wenn man nur von morgens bis mittags das Essen im Kühlschrank aufbewahrt, dann ist das ein recht kurzer und überschaubarer Zeitraum und es entsteht nicht viel Histamin, so dass man es gut genießen kann.“

Vielen Dank, ihr Lieben, für eure ganz privaten und hilfreichen Antworten!

Das große Fazit ist:
Es kommt garnicht so sehr auf die Planung an. Es geht eher darum immer glutenfreie Zutaten und Lebensmittel im Haus zu haben. Du musst lernen dir einen Vorrat anzulegen. Wenn man bestimmte glutenfreie Grundnahrungsmittel im Haus hat, kann man sehr spontan agieren und schnell etwas zum Essen zaubern.

Mein Tipp für dich:
Mache dir eine Liste mit den Grundnahrungsmitteln die du gerne isst.
Welche Nahrungsmittel isst du regelmäßig?
Was brauchst du für dein Frühstück?
Was isst du gerne zum Mittag und Abend?

Du wirst dich schnell organisieren!
Wir helfen dir dabei!

Deine Nora

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