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GASTBEITRAG:
Warum deine Gesundheit nicht nur vom Körper bestimmt wird! (Teil 2)

Portait_Nora Hodeige_Gastbeitrag_beglunoIch durfte Nora beim Free From Festival kennenlernen. Ihre Mission und ihre Ideen haben mich von Anfang an begeistert. Nach einer überwundenen Laktoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit, wird ihr Leben von einer Histaminintoleranz beeinflusst. Sie gibt all ihr Wissen und Ihre Tipps an Betroffene weiter und erklärt ​dir den Einfluss der ganzheitlichen Gesundheit. Hier kannst du Nora Hodeige noch etwas mehr kennenlernen.

Nora hat uns im ersten Teil ihres Gastbeitrags einen kleinen Einblick in ihre Kindheit gewehrt. Sie hat uns erklärt wie unser Körper unsere Gesundheit beeinflusst. Es ist ein Zusammenspiel zwischen Körper, Seele und Geist. Hier findest du den ersten Teil.
Im zweiten Teil geht sie nochmal genauer auf die Seele und den Geist ein.

Gesundheit ein Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist

Unsere Seele

„Das Wichtigste, was du tun kannst, um dich nicht von deinen Emotionen bestimmten zu lassen, ist: Lasse sie zu.“

Die Seele ist unser emotionales Zentrum und gleichzeitig unser emotionales Gedächtnis. In ihr speichern wir Erlebnisse, Erfahrungen und die zugehörigen unsere Gefühle. Fast alle Emotionen, die wir in bestimmten Situationen (wieder) fühlen, sind zurückzuführen auf eine bestimmte Situation aus der Kindheit. Dies gilt übrigens vor allem für Emotionen, die sehr stark sind und tiefgehen. Manchmal gibt es Auslöser, die uns in unserem emotionalen Gedächtnis an etwas erinnern, das unser Wachheitszustand aber nicht mehr bewusst erinnert und wir fühlen uns traurig oder verletzt, obwohl die momentane Situation gar nicht traurig oder verletzend ist.

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Das Wichtigste, was du tun kannst, um dich nicht von deinen Emotionen bestimmten zu lassen, ist: Lasse sie zu. Beobachte sie. Trete einen Schritt zurück und frage dich: Warum fühle ich mich nun so? Ist es wirklich nur, weil zum Beispiel mein Chef meinen Text kritisiert hat? Oder fühle ich mich so verletzt, weil mein Lehrer in der Schule immer meine Texte kritisiert hat und mich vor der ganzen Klasse bloßgestellt hat?

Ich möchte dich heute einladen, dich selbst zu beobachten. Nimm deine Emotionen bewusst war und lasse dich nicht von ihnen bestimmen. Wenn du etwas fühlst, dann halte inne, trete einen Schritt zurück und beobachte dich. Wie fühlst du dich? Warum fühlst du dich so?

Diese Wahrnehmung erfordert viel Übung, aber du kannst einfach immer wieder daran denken und dich das fragen: Was ist es, das mich gerade so tief fühlen lässt?

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„Versuche so wenig emotional wie möglich auf dein Gegenüber zu reagieren.“

Des Weiteren möchte ich dich einladen, deine Emotionen zuzulassen und sie ganz tief zu fühlen. Wenn wir nämlich über unsere Emotionen hinweggehen und sie nicht zulassen, dann treiben sie in unserem emotionalen Gedächtnis ihr Unwesen und können uns so von innen heraus starken Stress bereiten. Wenn du sauer bist, dann sei wütend. Wenn du verletzt bist, dann sei traurig. Schreie. Weine. Lache. Lasse deine Emotionen zu und fühle sie ganz tief. Natürlich solltest du diese Übung nicht in der Situation selbst machen.

„Sage zu dir selbst: Ich bin wütend. Ich bin wütend. Ich bin sehr wütend.“

Wenn du in eine emotionale Situation gerätst, dann sag der Emotion: „Ich kümmere mich um dich, wenn ich wieder alleine bin.“ Versuche so wenig emotional wie möglich auf dein Gegenüber zu reagieren. Bitte um Bedenkzeit, bevor du antwortest – sofern das in der Situation möglich ist. Und dann mache eine Achtsamkeitsübung mit der Emotion.

Fühle sie ganz tief. Zum Beispiel, wenn du wütend auf jemanden bist. Sage zu dir selbst: Ich bin wütend. Ich bin wütend. Ich bin sehr wütend. Lasse es zu und fühle es ganz tief, lasse dich davon ausfüllen, von dieser Wut. Lasse nicht deine Gedanken kreisen, sondern sage immer wieder, wie ein Mantra: Ich bin wütend, ich bin wütend. Schon nach wenigen Minuten wirst du merken, wie die Wut sich verzieht. Denn, wenn du einer Emotion Platz machst und sie gefühlt werden darf, dann hat sie ihre Arbeit getan und du kannst wieder loslassen – und dann über deine Antwort nachdenken oder wie du eben mit dieser Situation umgehen möchtest.

Unser Geist

Der Geist umfasst unsere Gedanken und unser Unterbewusstsein, unsere innere Weisheit und unsere Intuition. Der Geist ist wachsam und sehr aktiv, der Geist kann aber noch mehr ausgedehnt und trainiert werden durch Meditation oder durch Visualisierung. In unserem Geist können wir Träume erschaffen, können Antworten zu dringenden Fragen finden oder unseren eigenen Körper auf einer tieferen Ebene kennenlernen – durch Gedankenreisen, Meditation oder Körperreisen.

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„Den Geist zu trainieren ist aktives Stressmanagement!“

Meditationen und auch Achtsamkeitsübungen schulen unsere Entspannungsareale im Gehirn, sie werden trainiert und zwar so, dass sie in stressigen Situationen sehr viel schneller als normalerweise die Kontrolle übernehmen können und wir gar nicht in einen großen Stresszustand geraten.

Bei Meditation geht es klassischerweise um das Nicht-Denken, das kann aber kaum jemand. Daher möchte ich dich einladen, meine Lieblingsübung zu machen:

Beim Einatmen bis 4 zählen und beim Ausatmen bis 4 zählen. Probiere diese Übung täglich für 5 Minuten zu machen – stelle dir am besten einen Wecker. 5 Minuten sind doch gar nichts!, denkst du dir vielleicht. Aber, ich verspreche dir, es ist für die meisten Menschen schon eine Herausforderung, sich überhaupt 5 Minuten Zeit zu nehmen und dann können 5 Minuten plötzlich auch ganz schön lange sein.

„…Gedanken formen Realität!“

Denke immer daran, deine Gedanken formen deine Realität. Wer in seinen Gedanken positiv eingestellt ist, der hat auch ein höheres Zufriedenheitsgefühl gegenüber seinem Leben. Eine neue Studie zeigt, dass alleine eine Änderung der Einstellung uns zu glücklicheren und erfolgreichen Menschen macht – und somit auch zu gesünderen. Unsere Gedanken sind so stark, dass sie uns Ideen als wahr verkaufen wollen, die nach eingehender Betrachtung überhaupt nicht wahr sind.

So zum Beispiel ein weit verbreiteter Gedanke: Ich kann das nicht.
Gedanken formen Realität: Wenn du von dir selbst denkst, dass du nichts kannst. Dann glaubst du, dass dieser Gedanke wahr ist. Unbewusst und auch bewusst im Zweifelsfall. Glaubenssätze zum Beispiel formen unser Bild der Realität, sie geben uns gleichzeitig Halt und Werte – aber sie beengen uns auch. Doch, wir können sie umkehren.

Frage dich immer:

  • Ist dieser Gedanke wahr?
  • Hilft dir dieser Gedanke?
  • Was wärst du ohne den Gedanken?
  • Wie kannst du den Gedanken umkehren?
  • Welcher Gedanke würde dir mehr helfen, um deine Ziele zu erreichen?

„Unterschätze niemals die Kraft deiner Gedanken – im Guten wie im Schlechten.“

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Gesundheit als Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist

„Du musst halt daran glauben.“, sagen Menschen gerne über die Homöopathie. Ja, das ist wahr, doch muss man an alle Arzneimittel glauben. Du selbst solltest es und dein Arzt noch vielmehr. Meine Mutter schafft es zum Beispiel regelmäßig, dass schulmedizinische Medikamente bei ihr überhaupt nicht wirken, weil sie nicht daran glaubt. Jede Sache, die du dir und deinem Körper guttun möchtest, solltest du wohlwollend begleiten. Ich lese beispielsweise immer die Packungsbeilage, weil ich mich und meinen Geist darauf einstimmen möchte, was wir meinem Körper nun Gutes tun. Deswegen bin ich auch anfällig für Nahrungsergänzungsmittel, weil ich die Vorstellung liebe, was sie alles Wundervolles in meinem Körper tun können – wahrscheinlich reichte es schon, wenn ich einfach nur die Beschreibung jeden Morgen lesen würde.

Denn, ob du es dir nun vorstellen kannst, oder nicht: Dein Körper kann nur so gesund sein, wie dein Geist es ist. Wenn deine Gedanken dich krank machen, dann kann dein Körper auch nicht gesund werden. Wenn deine Emotionen dich in der Hand haben, dann kann die Energie deines Körpers nicht frei fließen und du wirst dadurch krank.

Gesundheit ist immer ein Zusammenspiel aus reinen Gedanken, klaren Emotionen und einem starken Körper.

Bist du bereit dafür?

Ich danke dir Nora für deine Worte. Als ich den Gastbeitrag das erste Mal gelesen habe, habe ich eine Gänsehaut bekommen. Und auch wenn einem einiges klar ist, bringst du es nochmal perfekt auf den Punkt. Ich werde deine Meditationsübung ausprobieren. Denn die Gedanken abzustellen, fällt mir persönlich noch sehr schwer.

Wenn du mehr über Noras Arbeit und Projekte herausfinden willst, findest du hier Antworten.

Was denkst du über die ganzheitliche Gesundheit? Ich würde mich über einen Kommentar von dir freuen!

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2 Kommentare

  1. Ein ganz toller, hilfreicher Beitrag! Nora weiß so viel Wichtiges zu sagen zu diesen Themen! Danke fürs Teilen! 🙂

    • Hallo Jenni, ich habe ihn sehr gerne geteilt. Ich finde den Beitrag auch wundervoll. Liebe Grüße Nora

Schreibe hier deinen netten und hilfreichen Kommentar! +++ Ich freue mich!

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