Warum man Rezepte
nie ganz befolgen sollte!

„Misserfolg ist die Würze, die dem Erfolg erst sein Aroma verleiht.“
Truman Capote

Wir haben die Angewohnheit Dinge zu verkomplizieren. Erst wenn etwas richtig aufwendig klingt, gewinnt es bei uns an Wert. Nehmen wir: Thainudeln mit Austernsauce auf Apfelschaum. Diese Gericht dauert 5 Stunden. Ob es am Ende die gewünschte Geschmacksexplosion hervorruft sei dahin gestellt. Es gibt eine ganz einfache Regel die man am Anfang beim Kochen befolgen sollte:

Keep it simple. 

Aus der Experimentierlaune heraus kann man immer noch 5 Stunden vor dem Herd stehen, bis dahin versuche dich mit einfachen und guten Rezepten.

Fang bei den kleinen Sachen an:

  • eine Gemüsesuppe mit Reis, Nudeln oder Kartoffeln
  • gefülltes Gemüse im Ofen mit Käse (wähle den Käse den Du magst)
  • ein Salat, dessen Dressing Du soweit perfektionierst bis es dir schmeckt, egal was im Rezept steht

Merke dir deine Lieblingskombinationen und mische dann wieder etwas neues hinzu. Halte dich an Zutaten die du magst und versuche sie dann wieder miteinander zu kombinieren.

An einem heißen Sommertag geht für mich immer Melonensalat mit Fetakäse und Basilikum. Ich habe mehrere Anläufe gebraucht um den Salat meinem Geschmack anzupassen. Du würdest ihn vielleicht lieber ohne Zwiebeln und mit Pinienkernen anstatt Basilikum, den ich auch gerne mal weglasse, mögen.

Mache Fehler!

Mache Fehler und probiere dich aus. Sehe den Fehler als eine Art Inspiration und hangel dich an ihm zu deinem Lieblingsessen. Es gibt kein falsch oder richtig, nur: Schmeckt mir! Schmeckt mir nicht!

Gestern kam ich auf die Idee mit Paella Reis eine Art Reissalat zu mischen. Ich habe keine Erfahrung mit Paella Reis und er war nicht wie erwartet körnig, sondern eher klebrig. Der Reis wollte nicht so wie ich wollte. Ich musste komplett umdenken: Es gab also keinen körnigen Reissalat mit Nüssen und gebratener Paprika…

Meine Lösung: eingelegte grüne Oliven, frische Tomaten, Zwiebeln und Thunfisch.
Das alles habe ich verfeinert mit Olivenöl und Essig. Ganz am Ende war es ein Matsch, aber ein leckerer Matsch, der uns bei 36 Grad beim Wandern vollkommen zufrieden gestellt hat.

„Es gab nie einen Plan! Es gab nur eine Reihe von Fehlern.“
Robert Caro

Nimm mein Rezept, lass dich inspirieren und dann… änder es ab. Nur mit kleinen Veränderungen und du gibst dem Essen deinen Charakter.

Denk einfach immer daran: Hör auf deinen Bauch!

Deine Nora

PS: Welche wunderbaren Fehler haben dich zu deinem Lieblingsrezept gebracht? Ich bin echt gespannt und werde deine Fehler ausprobieren! Schreib unten ein Kommentar und verbinde dich mit mir auf meinen Social Media Kanälen: Instagram & Facebook.

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